{"id":3145,"date":"2020-04-07T14:02:27","date_gmt":"2020-04-07T12:02:27","guid":{"rendered":"https:\/\/musedu.at\/?p=3145"},"modified":"2020-04-17T18:23:09","modified_gmt":"2020-04-17T16:23:09","slug":"zeit-fuer-die-musik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/musedu.at\/de\/zeit-fuer-die-musik\/","title":{"rendered":"Zeit f\u00fcr die Musik &#8211; Teil I"},"content":{"rendered":"<p>Wie kann ich die Zeit bis zu meinem n\u00e4chsten Klavier-, Geigen- oder Gitarrenunterricht sinnvoll \u00fcberbr\u00fccken? Soll ich <a href=\"https:\/\/musedu.at\/de\/search\/\">Onlineunterricht<\/a> nehmen? Kann ich vorl\u00e4ufig auch allein mit meiner Musik weitermachen \u2013 und wenn ja, wie? Das sind Fragen, die sich jetzt viele (erwachsene) HobbymusikerInnen stellen. MUSEDU hat sich einige Wege angeschaut, was man aktuell tun kann, um am Musizieren dranzubleiben. Den Anfang machen wir mit dem &#8211; gar nicht trockenen &#8211; Thema \u201eMusiktheorie\u201c.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Gerade erwachsene AmateurmusikerInnen f\u00fchlen sich oft nicht sattelfest in Musiktheorie. Das Schulwissen ist versch\u00fcttet \u2013 oder das Thema ist dort zu kurz gekommen \u2013 und im Instrumentalunterricht liegt der Fokus auf den St\u00fccken, die man gerade lernen m\u00f6chten. Es bleibt immer zu wenig Zeit, sich diese Grundlagen anzueignen. Warum nicht die Corona-Zwangspause nutzen, um einige Wissensl\u00fccken zu schlie\u00dfen? Das l\u00e4sst sich recht gut im Selbststudium machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein lockerer Einstieg sind MOOCs (<em>massive open online courses<\/em>), die es unter anderem auf Portalen wie <a href=\"https:\/\/www.coursera.org\/\">Coursera<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.edx.org\/\">edx <\/a>gibt. Da sie von renommierten Universit\u00e4ten angeboten werden, kann man darauf vertrauen, dass FachexpertInnen dahinterstehen. Bei MOOCs ist die Teilnahme meist kostenlos \u2013 gegen eine Geb\u00fchr kann man sich zus\u00e4tzlich ein Zertifikat ausstellen lassen. Die Kurse sind in englischer Sprache, richten sich aber an ein internationales Publikum und arbeiten mit anschaulichen Beispielen. Etwas ungewohnt ist vielleicht anfangs das britische Vokabular mit seinen <em>crotchets<\/em> \u2013 Viertelnoten &#8211; und <em>quavers<\/em> \u2013 Achtelnoten. (Die <em>hemidemisemiquavers<\/em> \u2013 Vierundsechzigstelnoten \u2013 kommen gl\u00fccklicherweise nicht allzu oft vor&#8230;)<\/p>\n\n\n\n<p>Wer mit Dur- und Molltonleitern, Violin- und Bassschl\u00fcssel oder mit den Notenwerten k\u00e4mpft, der findet einen guten \u00dcberblick im Kurs <em><a href=\"https:\/\/www.coursera.org\/learn\/music-theory\">Getting started with music theory<\/a><\/em> von der Michigan State University. Anspruchsvoller wird es mit den <em><a href=\"https:\/\/www.coursera.org\/learn\/edinburgh-music-theory\">Fundamentals of Music Theory<\/a><\/em> der University of Edinburgh. Dieser Kurs setzt zwar zun\u00e4chst keine Vorkenntnisse voraus, aber im Verlauf werden die Analysen der St\u00fccke zunehmend komplexer. Auch etwas fortgeschrittenere Teilnehmer k\u00f6nnen daher noch davon profitieren. Interessant ist auch der Kurs <em><a href=\"https:\/\/www.coursera.org\/learn\/classical-composition\">Write like Mozart<\/a><\/em> von der National University of Singapore. Hier ist das Lernziel, dass die TeilnehmerInnen selbst etwas komponieren. Es geht also darum, ein erstes Handwerkszeug daf\u00fcr zu vermitteln \u2013 beispielsweise g\u00e4ngige Akkordfolgen und Stimmf\u00fchrung, Variationen und Verzierungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Praxisorientiert ist die Reihe <em><a href=\"https:\/\/www.coursera.org\/learn\/develop-your-musicianship\">Developing your Musicianship<\/a><\/em> vom Berklee College of Music. Dabei stehen harmonische Grundlagen von Jazz-, Blues- und Popmusik im Zentrum, und weniger die klassische Musik. Der charismatische Dozent George W. Russell erkl\u00e4rt Basics wie die Moll-Pentatonik oder das Blues-Schema. Wer Klavier spielt, kann sich w\u00e4hrend der Videoeinheiten direkt ans Instrument setzen und die Akkordfolgen ausprobieren, mitsingen oder improvisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wer momentan \u00fcbers\u00e4ttigt ist von virtuellen Lernangeboten, der kann auf Klassiker in Buchform zur\u00fcckgreifen. Hilfreich ist es, wenn sie \u00dcbungen enthalten, die man allein durcharbeiten und anhand von L\u00f6sungen \u00fcberpr\u00fcfen kann. Guter Einstieg: Wieland Ziegenr\u00fcckers <em>Allgemeine Musiklehre<\/em> und Sigi Buschs <em>Jazz&amp;Pop Musiklehre<\/em>. Deutlich komplexer: Thomas Kr\u00e4mers <em>Harmonielehre im Selbststudium<\/em> und Frank Sikoras <em>Neue Jazz-Harmonielehre<\/em>. Idealerweise nat\u00fcrlich beim <a href=\"http:\/\/www.buecher.at\/buylocal\/#more-26772\">lokalen Buchhandel<\/a> oder Musikgesch\u00e4ft bestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Viel Spa\u00df beim Weiterlernen und Musizieren \u2013 gerade jetzt!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie kann ich die Zeit bis zu meinem n\u00e4chsten Klavier-, Geigen- oder Gitarrenunterricht sinnvoll \u00fcberbr\u00fccken? Soll ich Onlineunterricht nehmen? Kann ich vorl\u00e4ufig auch allein mit meiner Musik weitermachen \u2013 und &#8230; <a title=\"Zeit f\u00fcr die Musik &#8211; Teil I\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/musedu.at\/de\/zeit-fuer-die-musik\/\" aria-label=\"Mehr zu Zeit f\u00fcr die Musik &#8211; Teil I\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3148,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"generate_page_header":"","footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3145"}],"collection":[{"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3145"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3145\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3324,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3145\/revisions\/3324"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3148"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3145"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3145"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3145"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}