{"id":2046,"date":"2019-07-14T18:10:30","date_gmt":"2019-07-14T16:10:30","guid":{"rendered":"http:\/\/musedu.at\/?p=2046"},"modified":"2020-03-02T21:02:57","modified_gmt":"2020-03-02T20:02:57","slug":"musikalisches-schmuckstueck-im-herzen-bolognas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/musedu.at\/de\/musikalisches-schmuckstueck-im-herzen-bolognas\/","title":{"rendered":"Musikalisches Schmuckst\u00fcck im Herzen Bolognas"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\" lang=\"de-DE\">Auf Stippvisite in Bologna, direkt in der Stra\u00dfe hinter den beiden <i>Due Torri<\/i> T\u00fcrmen, habe ich den <i>Palazzo Sanguinetti<\/i> entdeckt. Dort ist das <i>Museo Internazionale e biblioteca della musica<\/i> untergebracht. Ein Besuch des kleinen Museums lohnt sich schon wegen der Deckengem\u00e4lde aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die aufwendig restauriert wurden. <!--more-->Die bunten Fresken \u2013 Landschaften, Portr\u00e4ts oder orientalische Szenerien \u2013 stammen von verschiedenen K\u00fcnstlern. Das verleiht jedem Ausstellungsraum seinen eigenen Charakter.<\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\">Der Kern der Sammlung ist das Leben und Werk von Padre Giambattista Martini (1706-1784). Padre Martini war eine Gr\u00f6\u00dfe in der Musikwelt des 18. Jahrhunderts und hat den vierzehnj\u00e4hrigen Mozart in Bologna unterrichtet. Diese und andere Begegnungen Padre Martinis sind in der Sammlung mit Handschriften und Briefen dokumentiert. Beim Flanieren durch die neun Ausstellungsr\u00e4ume begegnete ich einigen Rarit\u00e4ten: Einer drachenk\u00f6pfigen Posaune, einer fischf\u00f6rmigen Taschengeige und dem ersten Buch polyphoner Musik, das im Jahr 1501 mit beweglichen Lettern gedruckt wurde.<\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\">Als Hobbypianistin hatte es mir vor allem das \u201eClavemusicum Omnitonum\u201c von 1606 angetan. Dieses Tasteninstrument umfasst 125 Tasten mit 31 T\u00f6nen pro Oktave! Mit solchen Tasteninstrumenten hat man in der Renaissance versucht, die tonale Reichweite des Systems zu erweitern, um diatonisch, chromatisch und enharmonisch spielen zu k\u00f6nnen. In Bologna steht das einzige erhaltene Originalexemplar seiner Art.<\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\">Gerade als ich das Museum verlassen wollte, kamen die Musiker. Sie improvisierten im Stiegenhaus eine B\u00fchne, die G\u00e4ste setzten sich auf die Stufen und lauschten einem Konzert auf alten Musikinstrumenten. Die hohe Decke der Eingangshalle \u2013 ebenso kunstvoll verziert wie die Innenr\u00e4ume \u2013 schuf dabei eine Akustik wie in einer Kirche. Ein tolles Erlebnis.<\/p>\n<p class=\"western\" lang=\"de-DE\">Neugierig geworden? Informationen zu den \u00d6ffnungszeiten und mehr findest du <a href=\"http:\/\/www.museibologna.it\/musicaen\">hier<\/a>.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Stippvisite in Bologna, direkt in der Stra\u00dfe hinter den beiden Due Torri T\u00fcrmen, habe ich den Palazzo Sanguinetti entdeckt. Dort ist das Museo Internazionale e biblioteca della musica untergebracht. &#8230; <a title=\"Musikalisches Schmuckst\u00fcck im Herzen Bolognas\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/musedu.at\/de\/musikalisches-schmuckstueck-im-herzen-bolognas\/\" aria-label=\"Mehr zu Musikalisches Schmuckst\u00fcck im Herzen Bolognas\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":2047,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"generate_page_header":"","footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2046"}],"collection":[{"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2046"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2046\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2052,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2046\/revisions\/2052"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2047"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2046"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2046"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/musedu.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2046"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}